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Premiere unseres neuen Filmfestivals „Filmverführung“ – Klappe die Erste!

Thema 2024: Filme aus Argentinien und Deutschland

An 4 Tagen, vom 12. bis 15. Mai, zeigen wir 13 verschiedene Filme von 6 sowohl jungen, wenig bekannten als auch bereits bekannten Filmemacher*innen aus Deutschland und Argentinien!

Wir zeigen Kurzfilme, Dokumentar- und Spielfilme über Hoffnung, Tango, Tanzen, Träume, Leben & Sterben und intime Innenansichten von Frauen und Männern sowie über städtische Perspektiven zwischen Berlin und Buenos Aires!

Mit Filmen von Irene von Alberti, Yael Szmulewicz und Patricio Crom sowie Juan Villarreal, Juan Pablo de Lucca, Johannes Richard Voelkel, Corinna Weber und Tadek Duschek.

Eintritt:

pro Langfilm: 8 €, ermäßigt 6 €

pro Kurzfilmpaket eines/einer Regisseurs/Regisseurin: 8 €, ermäßigt 6 €

Festivalticket im VVK: 60 €, ermäßigt 45 € (geht in Kürze online)

 

Programm:

Sonntag, 12. Mai – Eröffnungsfilme

18-19.30 Uhr: „I am woman“, Corinna Weber, Dokumentarfilm, zeigt intime Porträts von Frauen, die ihre persönlichen Erfahrungen und Ansichten zu ihrer Rolle in der Gesellschaft, Partnerschaft, Sexualität, Körperbild und Mutterschaft teilen. Deutsch und Englisch mit englischen/deutschen Untertiteln.

Pause und Gespräch mit der Regisseurin

20.15-21.30 Uhr: „Amar Amando“, Yael Szmulewicz und Juan Villarreal, Dokumentarfilm über den Tango, Spanisch mit deutschen Untertiteln. Im Alter von 80 Jahren beschließt Nidia, Gesangsunterricht zu nehmen. Sie lernt den Tangosänger, Juan Villarreal kennen, den sie mit ihrer Ausstrahlung und Persönlichkeit sofort für sich gewinnt. Von nun an besucht sie alle Tangoclubs in Buenos Aires. Sie singt mit der gleichen Intensität, mit der sie auch ihr Leben gestaltet. Allem verleiht sie ihre persönliche Note: ihrer eigenen Erscheinungsform, ihrer Beziehung zu den Menschen, die sie umgeben und ihrer Musik. Durch die mit Juan entstehende tiefe Bindung gelingt es ihr, die in ihrem Inneren schlummernde Begabung zu entdecken und die Künstlerin in ihr zum Erstrahlen zu bringen.

 

Montag, 13. Mai

18-18.20 Uhr: „Donner – Geschichte übers Traurigsein“, Studierende des Studiengangs „Screen Based Media“ der Berliner Hochschule für Technik, Kurzfilmdrama. Nach dem Tod seiner Mutter stürzt sich der kleine Julius in eine Fantasiewelt.

18.20-18.40 Uhr: „be-longing“, Tadek Duschek, Kurz-Dokumentarfilm, Deutsch mit englischen Untertiteln. Der Film begleitet einen jungen Mönch in der Abgeschiedenheit eines Klosters zwischen strenger Routine und hoffnungsvoller Zukunft.

Pause und Gespräch mit Tadek Duschek (Kameramann und Regisseur)

 

19.15-19.30 Uhr: „Das Tunier“, Johannes Richard Voelkel, Kurzfilm, Deutsch mit englischen Untertiteln. Eine absurd-komische surrealistische Parabel über das Leben und Sterben.

19.30-19.45 Uhr: „Wild Thing“ nach Anton Tschechow, Johannes Richard, Voelkel, Kurzfilm, Deutsch mit englischen Untertiteln. Wilde Tragikomödie über eine trauernde Witwe, einen liebevollen Mechaniker und einen seltsamen Schuldeneintreiber.

19.45 Uhr: „Tantalum“, Johannes Richard Voelkel, 3 Minuten, Kurzfilm, Deutsch mit englischen Untertiteln, über Kindersklaverei in Coltanminen im Kongo für die seltene Erden. Über 40 Festivalaufführungen weltweit, Preise in London, Rio und New York City.

Pause und Gespräch mit Johannes Richard Voelkel

 

20.30-22 Uhr: „Stadt als Beute“, Irene von Alberti, Episodenfilm/Filmdrama, Deutsch mit englischen Untertiteln. Mit subtilem Humor und schrägem Realismus erzählt der Film in drei Episoden vom Leben und Überleben in der Metropole Berlin, von Einsamkeit und Freundschaft, Erfolg und Anerkennung. Die Proben zu René Polleschs Inszenierung von STADT ALS BEUTE, jener furiosen Sammlung wahnwitziger Texte und Ausbrüchen voller Verzweiflung, bilden den gemeinsamen Ausgangspunkt der drei Episoden.

Anschließend Gespräch mit der Regisseurin

 

Dienstag, 14. Mai:

18-18.30 Uhr: „Buenos 4ires“, Juan Pablo de Lucca, Tangokurzfilm/Dokumentarfilm. Spanisch mit englischen Untertiteln. Der Film ist ein ethnografisches Forschungsprojekt, das die Schnittstellen von Tango, Identität und städtischem Raum in Buenos Aires untersucht.

18.30-18.50 Uhr: „VA 2161“, Juan Pablo de Lucca, surrealer Tangokurzfilm. Spanisch, mit englischen Untertiteln. Der Film ist eine Science-Fiction-Tango-Assemblage, die Stimmen aus verschiedenen Zeiten und Orten erkundet.

Pause und Gespräch mit dem Regisseur

19.30-21 Uhr: „I am man“, Corinna Weber, Dokumentarfilm, zeigt persönliche Geschichten von Männern zu ihrer Rolle in der Gesellschaft, Partnerschaft, Sexualität, Körperbild und Vaterschaft. Deutsch und Englisch mit englischen/deutschen Untertiteln.

Anschließend Gespräch mit der Regisseurin

 

Mittwoch, 15. Mai:

18-19.20 Uhr: „El sonido de antes“ / „The hidden sound of Tango“, Yael Szmulewicz und Patricio Crom, Cine argentino, Dokumentarfilm über den Tango, Spanisch. Nachdem er eine alte Boca de Estrella-Gitarre erworben hat, wie sie von der Tango-Ikone Carlos Gardel gespielt wurde, macht sich der Tangomusiker/Gitarrensammler Patricio Crom daran, das Instrument zu restaurieren und seinen wahren Klang zu entdecken – und es dann in einem Konzert mit einigen der besten Tangogitarristen der Gegenwart zu präsentieren. Unterwegs erkundet Crom die verschiedenen Techniken des Gitarrenspiels, die Herausforderungen beim Gitarrenbau und der Gitarrenrestaurierung sowie die anhaltende Leidenschaft für Carlos Gardel.

Pause

20-21.30 Uhr: „Tangerine“, Irene von Alberti, Spielfilm/Filmdrama, Sprachen: Deutsch, Arabisch, Englisch, Französisch. Mit Alexander Scheer u. a. Amira wird von ihrer Familie auf die Straße gesetzt, weil sie lieber Tänzerin werden will als verheiratet zu werden. Sie findet Unterschlupf bei Freundinnen, die ihren Lebensunterhalt als Prostituierte in den Bars von Tanger verdienen. Pia und Tom, Musiker aus Deutschland, lernen Amira in einer Diskothek kennen. Pia beobachtet Amira fasziniert beim Tanzen und lädt sie an ihren Tisch ein. Die beiden befreunden sich, doch Amira hat auch Augen für Pias Freund Tom. Da kommt Pia auf die Idee, mit Amiras Hilfe die angeschlagene Beziehung zu Tom auf die Probe zu stellen. Amira wiederum sieht in einer Affäre mit Tom ihre Chance.

Anschließend Gespräch mit der Regisseurin