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„Something good is a-coming round the bend“ beginnt ein Song von Halfblind Henry verheißungsvoll. Wenn Henry zur Gitarre greift, trifft das zu: es kommt was Gutes, aber man weiß vorher nicht genau, was. Henry übrigens auch nicht unbedingt. Auf seinen Konzerten spielt er überwiegend eigene Stücke, hat aber auch immer spannende Mitbringsel von seinen ausgedehnten Streifzügen durch die Musikgeschichte im Gepäck, sei es Leonard Cohen, Little Feat, T.Rex, Bo Diddley oder Lou Reed – das Repertoire ist jedesmal für eine Überraschung gut. Henrys Spiel erwächst aus der Stimmung des Moments und erschafft Musik für den Moment. Der versierte Gitarrist und furchtlose Sänger ist mal laut, mal leise, mal zupackend und mal behutsam. Wenn er auf der Bühne steht, ist er immer ganz präsent. Musik machen ist für ihn Aufgabe und Bestimmung, er stellt sich stets in den Dienst des Songs, sieht sich als Medium zwischen Song und Publikum.